LEGOLAND® Sierksdorf

Luftaufnahme von 1973

Im Jahre 1973 eröffnete ein Spielzeug-Hersteller aus Dänemark einen Freizeitpark an der deutschen Ostseeküste, nahe der dänischen Grenze.

 

LEGO® versuchte damit sein in Dänemark erfolgreiches Freizeitpark Konzept im Deutschland zu publizieren.

 

Die Vision der 12 Hektar großen Anlage verschlang 30 Millionen Mark, was sich später aber als ein großes Verlustgeschäft herausstellen sollte.

Zu den wenigen Fahrattraktionen zählten unter anderem   eine   Parkeisenbahn , ein  "kleines"

Riesenrad sowie eine Verkehrsschule. Dazu gehörten, noch heute in Betrieb, ebenso: die "Kohlraupe" (heute bekannt unter dem Namen "Koggenfahrt"), die "Kanalboote"  (die heutige "Blumenbootsfahrt")  und die Miniautos.

 

Weiteres Vermächtnis des Legolands an den HANSA-PARK, und damit auch heute noch zu bestaunen, ist die Westernstadt LEGOREDO, welche nun unter dem Namen "Bonanza City" die Einsamkeit des fernen Westens verjagt. Die Westernstadt wurde nahe zu so erhalten, wie sie früher einst eröffnet wurde.

Aber der Höhepunkt eines jeden LEGOLAND® ist die Miniwelt.

Millionen von Steinen wurden verbaut, um hier eine kleine Welt aufleben zu lassen. Viele deutsche Städte wurden in Sierksdorf nachgebaut und ausgestellt. Weltbekannte Wahrzeichen und sogar das Lübecker Holstentor, welches am Eingang zu sehen war.

 

Und wenn man genau hinsieht, kann man sogar noch die Umrisse des Minilandes in den Gärten des HANSA-PARKs erkennen.

Die Stadt "Celle" als Miniaturmodell.

In LEGOREDO hört man den Ruf des Westen.

Einige der Bilder fanden wir  im Internet.

Wenn der ursprüngliche Autor nicht damit einverstanden ist, dass wir die Bilder zeigen, bitten wir ihn sich bei uns zu melden.

Vielen Dank.

Schon nach drei Jahren musste das LEGOLAND® seine Pforten schließen.

 

Das Konzept verfehlte die Interessen der Deutschen. Schließlich schaffte es das LEGOLAND® nicht die nötigen Besucherzahlen zu erlangen.

 

1976 kaufte Rudolf Erich Leicht die Anlage auf...

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